FEUERRING
Ein pyro-sakrales Machtdiagramm nach Motiven aus
"Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner
"FEUERRING" ist der Versuch, Wagners stark verschlüsselte politische Botschaften durch eine drastische
Reduktion des Zeitablaufs, der künstlerischen Mittel und der Personnage heutigem Publikum
durchschaubar zu machen. Beim Studium der Quellen sind die Autoren auf Aussagen unverhüllten
Dominanzstrebens gestoßen; auf eine Apotheose männlicher Gewalt. Diese mit den Mitteln des
Wagnerschen Kunstapparates zu wiederholen, soll der Staats-Oper vorbehalten bleiben. Wagner
wird von den Autoren "beim Wort genommen", seine rauschhafte, üppige und dem Verständnis der
realen Vorgänge entgegenstehende Musik aber nur punktuell und in ikonenhafter Form zitiert:
Wagner in seinen Weiterungen bis in die Gegenwart eines blutigen Jahrhunderts.
| Szenenfolge: |
Anfang | Absicht | Freundeskreis | Karriere | Liebe | Schlaf | Bunker | Frieden | Götterdämmerung |
| Musik: | Walter Thomas Heyn / Reinmar Henschke |
| Text / Regie: | Martin Verges |
| Wotan: | Torsten Spohn |
| Gesang: | Claudia Türpe |
| Tanz: | Kristine Keil |
| Sound-Collagen: | Konstantin Popp |
| Orchester: | Keyboard: Reinmar Henschke / Posaune: Iven Hausmann / Schlagwerk: Michael John |
4. bis 6. Juli 2002, 21 Uhr
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