![]() und Kulturamt Pankow |
Übersicht |
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In Zeiten des Mangels läßt es sich prächtig vom Überfluß träumen und spekulieren. Zehn bildende Künstlerinnen und Künstler haben das Phänomen Überfluß und
seine Kehrseite hinterfragt. Der Duden definiert Überfluß als eine über das Benötigte hinausgehende Menge. Einst hielten die schweren Backsteinmauern Wasser im Überfluß. Beim Betreten des unterirdischen Wasserspeichers wird man von Kühle und Feuchtigkeit empfangen. Lässt man sich auf den labyrinthischen Rundgang ein, so werden alle Sinne auf unterschiedliche Weise angesprochen. Aus einem Ring wispern seltsame Klänge, die durch 18 s. Nachhalleffekt verstärkt werden. Lichtprojektionen leuchten aus der Dunkelheit, Kunstobjekte stoppen den Schritt und seltsam vertraute Gerüche führen zu den Kunstwerken. Zehn KünstlerInnen haben in Korrespondenz mit der sakral anmutenden Architektur der Wasserspeicher nach Antworten auf gesellschaftliche-, naturbedingte- und funktionale Erscheinungsformen des Überflusses gesucht. |