„ehe die menschen noch einmal ans meer gingen“

nach einer Theatererzählung von Ulrich Zieger*
Freies Werkstattprojekt von den Studenten der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", Berlin, Abt. Puppenspielkunst: Claudia Acker, Gundula Hoffmann, Patrick Jech, Sabine Köhler, Björn Langhans, Christine Müller, Phillipp Pleßmann und Magdalene Seyerle. Leitung: Waltraud Dießner

Die Zeit läuft aus dem Ruder. Die alten Regeln und Muster taugen nicht mehr. Sie liegen verstreut zwischen Abriss und Aufbruch. Ihnen zu folgen, führt nicht nach Haus, sondern in Sackgassen, in Kerker aus Gewissheiten und Gewohnheiten. Die Figuren irren als reisende Gruppe umher, auf der Suche nach sich, einer Zeit, einem Ort und dem großen Zusammenhang. Die Künstler entdeckten in den räumlichen und akustischen Besonderheiten des Kleinen Wasserspeichers den idealen Schauplatz für den Ziegerschen Text: einen Unort. Hier verstricken sich die Figuren in ihre Konflikte.
Mit vielfältigen Mitteln des Theaters, mit Objekten, Puppen, Video- und Super-8-Filmen, mit Vokal- und Klang-improvisationen und Licht werden aus immer neuen Blickwinkeln Facetten komplexer Vorgänge gespiegelt. Dabei entsteht ein besonderes Verhältnis zwischen Aktion und Wahrnehmung, das Darsteller, Dargestellte und auch das Publikum erfasst.

Fr, 15.7., 21 Uhr, Sa, 16.-So, 17.7., je 18 und 21 Uhr

*) Mit freundlicher Genehmigung des MERLIN Verlages, Gifkendorf. Ulrich Zieger lebt in Montpellier und Berlin. 1997 erhielt der Autor den Ingeborg-Bachmann-Preis.



Kleiner Wasserspeicher, Eingang Diedenhofer Straße
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

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