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Mode-Performance

Die Bekleidung war der erste Schutzmantel des Menschen. Im Wandel der Zeiten bewegt sich die Funktion von Kleidung zwischen Abgrenzung, Eingrenzung und Entgrenzung.

Studentinnen und AbsolventInnen der Modeschule ESMOD Berlin, der FHTW, Fachbereich Gestaltung und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee zeigen ihre Kreationen im kruden Ambiente des Kleinen Wasserspeichers, für den Leo Königsberg das Lichtdesign schuf, Boris Baberkoff die Kompositionen und Michael Rücker die Choreografie. Die Performancekünstlerin Ruth Geiersberger kommentiert mit ihren "Verrichtungen" ironisch das Geschehen um das Innen und Außen von Mensch und Kleid. In einer Textilinstallation zum Thema Discounter zeigt Sabine Müller- Köllges Entwicklungsstufen vom Logo zum Kleid, und die multifunktionalen Büsten von Jette Scheib verweisen auf die alte Schneiderpuppe. Die "Visitenkarten" der DesignerInnen per Video gestaltete Katrin Wiener.

Begonnen wird mit den 12 Outfits der Modeschule ESMOD Berlin. Die Schülerinnen haben mit peruanischen Alpakastoffen zu dem Begriff "Mischgewebe" stofflich und ideell gearbeitet und dem Gestrickten phantasievolle Nuancen entlockt. Klassische Tweedkleidung und der Nadelstreifenanzug waren Ausgangspunkt für die Variationen von sechs Studentinnen des Fachbereichs Gestaltung der FHTW. Maria Rasmusson, die schwedische "Bekleidungsformgeberin" kopiert, persifliert und komponiert: "art"-fremde Materialien mit Modestilen aller Couleur. Smeilinener ordern Handarbeiten und Stoffe aus der ganzen Welt. Sie verbinden Folkloristisches mit Materialien des täglichen Bedarfs, wie Polsterstoffen etc., und kreieren so ungewöhnliche Kombinationen. Rock n rot setzt mit Denim-Street-Couture Akzente durch innovativen Stoffmix und provokanten Umgang mit Jeansstoffen. Parsival Csererer dekliniert das Thema weißer Overall an sechs Variationen durch. Evelyn Sarita Bass zeigt, dass Kleidung aus menschlichen Haaren anmutig, schön, schützend und bequem sein kann. Die beiden Mode- und Textildesignerinnnen von c.neeon entwickeln grafisch großflächige Stoffmotive und darauf zugeschnittene Modelle.

Konzeption: Eva Hübner und Barbara Rüth

Fr, 1. 7 - So, 3. 7. , je 21 Uhr
Kleiner Wasserspeicher, Eingang Diedenhofer Straße
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

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